Melancholie und Gesellschaft

Um Menschen in Kategorien einzuteilen, nutzt man nicht selten die unterschiedlichen Temperamente. Es sind: Melancholiker neben dem Phlegmatiker, dem Choleriker und dem Sanguiniker.

Reine Temperamente in ihrer völligen Einseitigkeit existieren nicht, jeder Mensch lebt alle vier Temperamente, in der Regel dominiert aber eines oder zwei.
Schon in der ursprünglichen Temperamentenlehre wird eine Nähe von Philosophie und Melancholie angenommen („der Schmerz der Reflexion“).

In dem Seminar geht es um eine konstruktive Bestimmung des Verhältnisses von Melancholie und Reflexion; dabei soll vor allem die verändernde Kraft der Melancholie in politischen und gesellschaftlichen Zusammenhängen dargestellt werden.

Termin: Sa. 23.06.2018, 10:30 – 16:00 Uhr
Gebühr: € 30 – Schüler, Studenten, Arbeitslose: frei
Referent: Prof. Dr. Rudolf Lüthe