Marx und Raiffeisen – der eine missbraucht, der andere vergessen

Der eine Sozialrevolutionär aus Trier, der andere Sozialreformer im Westerwald. Beide 1818 geboren, werden beide 2018 gerade in Rheinland-Pfalz als weltweit wirkmächtige Jubilare gewürdigt.

Marx vielfach missbraucht als vermeintlicher Stammvater von Schreckenssystemen, Raiffeisen weithin vergessen als tatsächlicher Begründer der Genossenschaftsidee. Was das Denken beider ureigentlich ausmacht, soll in diesem Seminar erhellt werden.

Dass beide, auf unterschiedliche Weise, Modelle für ein solidarisches, sozial verantwortliches, dem Gemeinwohl verpflichtetes Zusammenleben der Menschen entworfen haben, legt die Prüfung nahe: Was ließe sich von beiden vereinen und als Alternative in den Diskurs über die Zukunft der Globalgesellschaft einbringen?

Termin: Sa. 25.08.2018, 10:30 – 16:00 Uhr
Gebühr: € 30 – Schüler, Studenten, Arbeitslose: frei
Referent: Andreas Pecht, Kulturjournalist
In Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung RLP