Franz Liszt – Superstar der Romantik

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Sonntag-Matinee

Schulterlanges Haar, markantes Gesicht, schlank von Gestalt, feingliedrig die Hände: Der Ungar Franz Liszt (1811 – 1886) galt als „schöner Mann” und war stets hochwillkommen in den Salons seiner Zeit. Denn zum Äußeren passte sein musikalisches Genie, das in jener Romantikepoche als gottgegebene Ausnahmekraft verehrt wurde. Wenn Liszt auf dem Klavier in sagenumwobener Virtuosität loslegte und dabei auch schon mal ein Instrument zerlegte, fielen die Damen reihenweise „hysterisch” in Ohnmacht.

Liszt war ein Superstar seiner Zeit, zugleich ein bedeutender Neuerer der klassischen Musik. Komponist, Pianist, Dirigent, Theaterleiter, im Alter sogar Pfarrer, bereitete er der romantischen Programmmusik den Weg. An den Anforderungen seiner Klavierwerke verzweifelten unzählige Pianisten. Liszts populärstes Orchesterwerk „Les Preludes” missbrauchten die Nazis als Fanfare für ihre Siegesmeldungen. Andreas Pecht wird an diesem Vormittag durch das schillernde Leben von Franz Liszt führen und anhand ausgewählter CD-Einspielungen Höhepunkte seines Oeuvres vorstellen.

Termin: So. 25.06.2017, 10:30 – 13:30 Uhr
anschl. gemeinsames Mittagessen
Gebühr: € 10, Schüler, Studenten, Arbeitslose frei
Referent: Andreas Pecht, Kulturjournalist