Düstere Visionen – Erschreckende Realität?

Die Romane „1984“ von George Orwell (1949) und „Schöne neue Welt“  von Aldous Huxley (1932) zeichneten damals eine düstere Zukunft. Es ist Zeit zu fragen, ob uns diese Voraussagen jetzt einholen.

Nachdem die Welt zwei vernichtende Kriege und die Erfahrung von totalitären Regimes sowohl in Deutschland als auch in der Sowjetunion erlebte, traf der Roman „1984“ von Orwell den Nerv der Menschen und hatte eine enorme Wirkungskraft.

Der zweite in dem Seminar vorgestellte Roman mit dem ironischen Titel „Schöne neue Welt“  von Huxley beschreibt eine hochtechnisierte Gesellschaft in der Zukunft (2540), in der es so scheint, als seien Freiheit, Zufriedenheit und Stabilität erreicht. Aber der Preis, der dafür gezahlt wird, ist erschreckend hoch.

Wie nah sind wir heute den damals in Gedankenexperimenten dargestellten, aber als unrealistisch eingestuften Verhältnissen gekommen? Welchen Stellenwert hat Individualismus im 21. Jahrhundert noch?

Termin: Sa. 20.06.2018, 20:00 – 21:30 Uhr
Gebühr: € 8 – Schüler, Studenten, Arbeitslose: frei
Referentin: Ursula Lüthe, Studiendirektorin
In Zusammenarbeit mit der LAG