Der „Schleier der Erinnerung“

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Erinnerung ist nichts Festgeschriebenes. Sie verändert sich bei jedem erneuten Aufruf und ist abhängig von Erfahrungen, Bewertungen, Bildung. „Erinnerung ist stets Gegenwart, nie Vergangenheit“ heißt ein Zitat aus Johannes Frieds Buch „Schleier der Erinnerung“.

So ist es kein Zufall, dass in politischen Auseinandersetzungen die Kontrahenten die gleichen geschichtlichen Ereignisse ganz unterschiedlich „erinnern“. Zwischen real erscheinender Geschichte und erinnerter Geschichte finden die verschiedensten Formen der Verzerrung statt. Im Seminar soll das alltägliche Phänomen des unterschiedlichen Erinnerns auf seine Folgen hin beleuchtet werden, sowohl im privaten Erleben, als auch im Bezug auf eine „wahre“ Darstellung von Geschichte.

Termin: Samstag 4. März 2017, 10:30 – 17:00 Uhr
Gebühr: € 35 (Arbeitslose, Schüler, Auszubildende und Studenten zahlen nichts.)
Referent: Prof. Dr. Rudolf Lüthe

In Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung RLP

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