Das Urteil des Paris

Das Urteil des Paris ist eine berühmte Episode der griechischen Mythologie, die von vielen Künstlern über viele Jahrhunderte gemalt wurde. Der Jüngling Paris muss das Urteil fällen, welche von drei Göttinnen die schönste ist: Aphrodite, Athene oder Hera. Den Auftrag gab ihm Eris, sie warf den „Zankapfel“.

Natürlich geht es im Seminar um Kunst, mit vielen schönen Bildern aus unterschiedlichen Zeiten. Aber das Seminar soll auch nachdenklich machen, ein wenig zum Philosophieren anregen. Es soll nachgedacht werden über die Macht der Schönheit, die Macht der Äußerlichkeit. Hera verspricht Paris, so er ihr den Apfel gibt, Herrschaft über die Welt, Athene verspricht ihm Weisheit, Aphrodite hingegen bietet Paris die Liebe der schönsten Frau der Welt: die Liebe Helenas.

Herrschaft, also Macht und Weisheit haben gegen Schönheit aber keine Chance. Und was sind die Folgen? Ehebruch und der trojanische Krieg.

Termin: Mittwoch 8. November 2017, 20:00 – 21:30 Uhr
Gebühr: € 5 (Arbeitslose, Schüler, Auszubildende und Studenten zahlen nichts.)
Referentin: Barbara Abigt, Soziologie,  Philosophie, Psychologie