Anspruch und Wirklichkeit – unser Blick auf DIE Politiker

Sicher wird niemand von uns denken, dass wir alle vollkommen sind. Und vielleicht wird man mir sogar zustimmen, dass wir alle unsere kleinen und größeren Flecken auf unserer Seele haben. „Wir sind alle kleine Sünderlein, ’s war immer so, ’s war immer so…“

Soweit – so gut …

Nun suchen wir uns in unserer Demokratie die Politiker „aus dem Volke“. Und jetzt?

Ja, hörte ich in einem Seminar: „Aber die müssen doch Vorbild sein!“

Ja, ja – aber als sie noch keine Politiker waren? Mussten sie da auch schon Vorbilder sein? Wenn nicht, was machen sie dann jetzt mit ihrem Päckchen an „Sünden“?

Und Eltern und Lehrer müssten auch Vorbilder sein! Na? Wie steht es denn damit? Politiker JA, Eltern und Lehrer NEIN?

Wir suchen aus einem Pool von Sündern Heilige… Na ja, aus Saulus wurde ja auch mal Paulus. Darf man Paulus daran messen, was er als Saulus tat?

Politiker sind keine Heiligen! Und wir sollten uns hüten, unangemessene Forderungen an sie zu stellen. Wieso dürfen sie nicht kostenlos mit Freunden eine Segeltour machen? Sich Geld pumpen, weil es billiger ist als bei der Bank?

Nur eines dürfen sie NICHT: Irgendjemanden – aus welchen Gründen auch immer (und schon gar nicht aus persönlichen) – irgendeinen Vorteil gewähren… KEINEN.

Richtige Freunde erwarten das auch nicht!

Wünschen und gönnen wir unseren Politikern ein paar „richtige“ Freunde.

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